{"id":371,"date":"2015-06-11T19:14:21","date_gmt":"2015-06-11T19:14:21","guid":{"rendered":"http:\/\/fuer-den-sueden.de\/?page_id=371"},"modified":"2016-01-03T18:37:48","modified_gmt":"2016-01-03T18:37:48","slug":"projekte-2015-in-kolumbien","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fuer-den-sueden.de\/?page_id=371","title":{"rendered":"Schulprojekt"},"content":{"rendered":"<div class=\"moz-text-html\" lang=\"x-unicode\">\n<div>\n<div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><span style=\"text-decoration: underline;\"><strong>Schulprojekt in Playa Rica\/La Macarena<\/strong><\/span><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p><a href=\"https:\/\/fuer-den-sueden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Playa-Rica-e1434050540302.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-374 size-medium\" src=\"https:\/\/fuer-den-sueden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Playa-Rica-744x558.jpg\" alt=\"\" width=\"744\" height=\"558\" \/><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/fuer-den-sueden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Playa-Rica1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-375\" src=\"https:\/\/fuer-den-sueden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Playa-Rica1-744x558.jpg\" alt=\"Playa Rica1\" width=\"744\" height=\"558\" srcset=\"https:\/\/fuer-den-sueden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Playa-Rica1-744x558.jpg 744w, https:\/\/fuer-den-sueden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Playa-Rica1-420x315.jpg 420w, https:\/\/fuer-den-sueden.de\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/Playa-Rica1.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 744px) 100vw, 744px\" \/><\/a><\/div>\n<div class=\"moz-text-html\" lang=\"x-unicode\">\n<div>\n<div>\n<p style=\"text-align: justify;\">Playa Rica ist ein Dorf, welches sich in der Region La Macarena befindet. La Macarena ist eine aus gr\u00f6\u00dftenteils Savannen bestehende Region im s\u00fcdwestlichen Departement Meta. Viele Gebiete stehen unter Naturschutz, weite Landstriche sind kaum besiedelt. In den 1990er Jahren war die Region ein Hauptanbaugebiet von Koka, in den letzten Jahren ist die Anbaufl\u00e4che r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Elektrizit\u00e4t gibt es erst seit ein paar Jahren in der Mehrzahl der D\u00f6rfer, asphaltierte Stra\u00dfen sind Fehlanzeige. Die Bauern leben haupts\u00e4chlich von der Viehwirtschaft und vom Anbau agrarischer Produkte. Die Kommunikation in der weitl\u00e4ufigen Region ist schwierig, die n\u00e4chste Stadt mit dem Namen La Macarena liegt je nach Jahreszeit f\u00fcnf staubige oder schlammige Autostunden entfernt im Osten.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Staat in Form von staatlichen Institutionen und Sicherheitskr\u00e4ften war lange Zeit nicht pr\u00e4sent in dieser Region. Bewaffnete Akteure wie die Guerilla oder Paramilit\u00e4rs k\u00e4mpften um ihre Interessensph\u00e4re, schlie\u00dflich konnte die Guerilla gewinnen. Seit dem Ende der 2000er Jahre versucht der Staat das Gewaltmonopol in der Region zur\u00fcckzugewinnen. Dies geschieht durch Milit\u00e4roperationen und durch zivil-milit\u00e4rische Entwicklungsprogramme.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die \u201eR\u00fcckeroberung\u201c verl\u00e4uft jedoch nicht problemlos, sondern oftmals wird die lokale Bev\u00f6lkerung als Unterst\u00fctzer der Guerilla stigmatisiert, finden Einschr\u00e4nkungen des \u00f6ffentlichen Lebens statt (politische Bet\u00e4tigung oder Bewegungsfreiheit) und gibt es Menschenrechtsverletzungen wie Vertreibungen, wahllose Verhaftungen oder verschwundene Personen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund der Sicherheitslage und dem Fehlen staatlicher Strukturen waren Hilfsorganisationen lange Zeit gar nicht oder kaum anwesend. Auch heute noch ist das Leben und Wirken in einer vom B\u00fcrgerkrieg gepr\u00e4gten Region nur schwer m\u00f6glich. Die Unterst\u00fctzung eines sozialen Projektes in der \u00f6rtlichen Schule ist ein Schritt zur Verbesserung der Lebenssituation und zum Bekanntmachen von Land und Leuten, deren lebensalltag, aber auch deren Schwierigkeiten in der Region \u00fcber die Grenzen hinaus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Seit dem Jahr 2014 gibt es in der Schule das Projekt einer Schulzeitung, an der Lehrkr\u00e4fte sowie Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen mitwirken. Ziel ist es, sich mit lokalen Themen zu befassen und diese mittels eines alternativen Mediums wie der Schulzeitung in die Bev\u00f6lkerung zu transportieren. Dabei setzen sich alle Beteiligten mit ihrer Region auseinander, mit \u00f6kologischen, historischen und politischen Themen, mit der Herausgabe und dem Wirken von Medien und lernen dabei nicht nur Medienkompetenzen, sondern verbessern auch ihre Landessprache Spanisch.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Zeitung mit dem Namen \u201eEl Explotador del Yar\u00ed\u201c (\u201eDer Entdecker des Yar\u00ed\u201c) bezieht sich im Namen auf die Teilregion Yar\u00ed in La Macarena und zirkuliert kostenfrei in Playa Rica und den n\u00e4heren Ortschaften wie La Sombra. Die Stiftung \u201eF\u00fcr den S\u00fcden \u2013 Stiftung der Familie Raschke\u201c unterst\u00fctzte die Schulzeitung u.a. mit Papier, Druckerfarbe und fototechnischen Erzeugnissen. Diese sind in der Region besonders teuer und nur in weitentfernten St\u00e4dten zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zudem gibt es die Idee der Schule, ein Projekt der Signalisierung in der umliegenden Region durchzuf\u00fchren. Es gibt viele Unf\u00e4lle auf den Pisten und Wegen, weil viele die Regeln und Normen des Verkehrs nicht kennen. Die Kinder sollen mit ihren Eltern Unfallschwerpunkte ausmachen, Verkehrserziehung durchf\u00fchren und Schilder, vorerst aus Holz, bauen. In jedem Dorf soll dann eine Verkehrserziehung stattfinden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da Holz in der Region ein wichtiger, aber zugleich stark abnehmender Rohstoff ist, sollen f\u00fcr jeden gef\u00e4llten Baum zwei neue gepflanzt werden. Dies ist nach der Verkehrserziehung die \u00f6kologische Komponente in dem Schulprojekt. Nach einer bereits erfolgten Spende im Jahr 2014 unterst\u00fctzen wir das Projekt mit 600 Euro.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schulprojekt in Playa Rica\/La Macarena Playa Rica ist ein Dorf, welches sich in der Region La Macarena befindet. La Macarena ist eine aus gr\u00f6\u00dftenteils Savannen bestehende Region im s\u00fcdwestlichen Departement Meta. 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